Tenerife Experiment, Radioteleskop am Teide-Observatorium, Teneriffa, Spanien
Das Tenerife Experiment ist eine Radioteleskop-Installation auf dem Teide Observatorium, ausgestattet mit zwei Beobachtungshörnern zur Messung der kosmischen Mikrowellenstrahlung. Die Anlage nutzte spezielle Kryotechnologie, um die notwendigen Temperaturen für präzise Messungen aufrechtzuerhalten.
Das Experiment wurde ab 1984 als Zusammenarbeit zwischen der Universität Manchester und dem Instituto de Astrofisica de Canarias durchgeführt und untersuchte Temperaturschwankungen in der kosmischen Strahlung. Die Beobachtungen liefen bis zum Jahr 2000 und trugen zu unserem Verständnis der kosmischen Hintergrundstrahlung bei.
Das Observatorium zog Forscher aus verschiedenen Ländern an, die gemeinsam an der Analyse von Daten zum kosmischen Mikrowellenhintergrund arbeiteten. Diese internationale Zusammenarbeit prägte die wissenschaftliche Arbeit an diesem Standort über viele Jahre hinweg.
Die Installation befindet sich auf dem Teide in großer Höhe, wo die dünne Atmosphäre ideale Bedingungen für Mikrowellenmessungen bietet. Besucher sollten beachten, dass die Höhe und die spezialisierte Natur der Ausrüstung den Zugang einschränken können.
Die beiden Beobachtungshörner waren 8 Grad voneinander entfernt positioniert, eine Anordnung die es erlaubte, sehr großräumige Strukturen in der kosmischen Strahlung zu erfassen. Diese spezielle Konfiguration ermöglichte es, Temperaturschwankungen auf Winkelgrößen zu messen, die etwa der Hälfte eines bekannten Sternbildes entsprachen.
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