QUIJOTE Experiment, Radioteleskop am Teide-Observatorium, Spanien
Das QUIJOTE-Experiment ist eine Radioteleskopanlage auf Teneriffa, die mit zwei Teleskopen arbeitet, um Strahlung aus dem frühen Universum zu erfassen. Die Instrumente sind so ausgelegt, dass sie in verschiedenen Frequenzbereichen arbeiten und dabei sehr detaillierte Messungen der kosmischen Hintergrundstrahlung ermöglichen.
Die Anlage nahm 2012 ihren Betrieb auf und wurde von einem Forschungsteam unter Leitung eines Astrophysikers aus den Kanarischen Inseln entwickelt. Das Projekt entstand aus dem Wunsch, die frühen Phasen des Universums zu untersuchen und damit Erkenntnisse zu gewinnen, die unser Verständnis der Kosmologie vertiefen.
Die Anlage trägt den Namen eines literarischen Helden und verdankt diesen Namen einer Verbindung zwischen spanischer Wissenschaft und Kultur. Besucher können hier sehen, wie moderne Forschungseinrichtungen in den Teneriffa-Bergen täglich arbeiten und internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit in der Praxis aussieht.
Das Observatorium liegt auf einem Berg in der Nähe von Teneriffa und ist in einem Gebiet mit geringer Lichtverschmutzung positioniert, was für Beobachtungen von außerordentlicher Bedeutung ist. Besucher sollten wissen, dass das Gelände in der Regel nicht für spontane Besuche zugänglich ist und dass die Umgebung sehr exponiert ist.
Die Anlage arbeitet mit Daten zusammen, die von einem europäischen Weltraumsatelliten gesammelt wurden, ergänzt diese aber durch Messungen auf niedrigeren Frequenzen, die nur vom Boden aus möglich sind. Dies macht das System zu einem wichtigen Werkzeug, um Muster in der kosmischen Strahlung zu erkennen, die mit Satellitenallein nicht zu sehen sind.
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