Peratallada, Mittelalterliches befestigtes Dorf in Forallac, Spanien.
Peratallada ist ein mittelalterliches Dorf in Forallac in Katalonien, das von Steinmauern und einem umlaufenden Wassergraben umgeben ist. Die Häuser mit Arkaden gruppieren sich um den Plaza de les Voltes, während enge Gassen zwischen den erhaltenen Verteidigungsanlagen hindurchführen.
Die Burg wurde erstmals 1065 urkundlich erwähnt und umfasst zwei unterschiedliche Türme sowie Bauten aus verschiedenen Epochen, darunter ein altes Hospital und ein Gefängnis. Die Befestigungsanlagen wurden im Laufe der Jahrhunderte mehrfach erweitert und verändert.
Der aus dem 13. Jahrhundert stammende romanische Sakralbau Sant Esteve befindet sich außerhalb der Stadtmauern, was auf frühere Spannungen zwischen geistlicher und adeliger Macht zurückgeht. Diese räumliche Trennung prägt bis heute das Ortsbild und zeigt die mittelalterliche Machtteilung.
Restaurants und Galerien befinden sich in den Arkadengebäuden rund um den Plaza de les Voltes und bieten mehrere Möglichkeiten zum Essen und lokale Kunstausstellungen. Die gepflasterten Straßen sind fußläufig gut zugänglich, können jedoch bei Nässe rutschig sein.
Die Felsformation unter der Carrer de la Roca zeigt den Ursprung der Baumaterialien, die im gesamten Ort verwendet wurden. Dieses freigelegte Gestein erklärt auch den Namen des Dorfes, der sich auf den durchschnittenen Stein bezieht.
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