Tabarca, Mittelmeerinsel in Alicante, Spanien.
Tabarca ist eine bewohnte Insel vor der Küste von Alicante in Spanien, die etwa 1800 Meter lang und 450 Meter breit ist. Die weiße Bebauung konzentriert sich auf den westlichen Teil, während der östliche Bereich felsig und von Befestigungsanlagen umgeben bleibt.
König Karl III. siedelte im Jahr 1770 genuesische Familien an, die zuvor auf der tunesischen Insel Tabarka gefangen waren. Die neuen Bewohner errichteten Häuser innerhalb der Mauern, die zum Schutz vor nordafrikanischen Überfällen dienten.
Das Museum zeigt Werkzeuge und Netze, die Fischer seit Generationen verwenden, sowie Schiffsmodelle aus lokalen Werften. An Sommerabenden versammeln sich Bewohner auf den Plätzen, wo sie traditionelle Gerichte aus frischem Fang teilen und Geschichten über das Meer austauschen.
Fähren verkehren regelmäßig von Santa Pola und Alicante aus, wobei die Frequenz in den Sommermonaten deutlich zunimmt. Der beste Zeitpunkt für einen Besuch ist der frühe Morgen oder späte Nachmittag, wenn die Boote weniger überfüllt sind und die Strände mehr Platz bieten.
Die Unterwasserwiesen rund um die Insel bestehen aus Seegras, das als Lebensraum für zahlreiche Fischarten und andere Meeresbewohner dient. Diese geschützten Gewässer bieten Tauchern und Schnorchlern die Möglichkeit, eine der artenreichsten Meereslandschaften des westlichen Mittelmeers zu erkunden.
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