Castalla, Spanische Stadt in der Provinz Alicante
Castalla ist eine Gemeinde in der Region Alcoià in Spanien, die sich um ein Schloss auf einem Hügel entwickelt hat. Die Siedlung erstreckt sich von der Festung auf dem Gipfel über die Hänge hinunter und wird von historischen Mauern geprägt.
Menschen ließen sich in dieser Gegend bereits in der Bronzezeit um 2000 v. Chr. nieder und später während der iberischen und römischen Perioden. Im frühen Mittelalter bauten Muslime eine kleine Festung auf dem Hügel, die Teil des Taifa von Dénia war und um 1244 friedlich von der Krone von Aragonien erobert wurde.
Castalla trägt einen Namen mit arabischen Wurzeln, der vom mittelalterlichen Wort 'Hiṣn Castalla' stammt und die lange Besiedlung der Region widerspiegelt. Die Kirche und die Befestigungen prägen bis heute das Bild des Ortes und erzählen von den verschiedenen Epochen, die hier ihre Spuren hinterlassen haben.
Das Dorf ist am besten zu Fuß zu erkunden, wobei der Aufstieg zur Festung auf dem Hügel etwas anstrengend sein kann. Die Wege sind teilweise eng und führen durch historische Gassen, daher sollten bequeme Schuhe getragen werden.
Die Torre Grossa, ein großer Turm aus dem 16. Jahrhundert, ist eines der am besten erhaltenen Merkmale der Burg und dominiert noch heute die Silhouette des Hügels. Im Inneren der Anlage gibt es Überreste von arabischen Räumen aus dem 11. und 12. Jahrhundert sowie eine antike Zisterne, die zeigt, wie die Bewohner mit Wasser wirtschafteten.
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