Castle of Castalla, Mittelalterliche Festung in Castalla, Spanien
Die Burg von Castalla ist eine mittelalterliche Festung auf einem Hügel, der 900 Meter hoch liegt und das Dorf überragt. Sie verfügt über zylindrische Türme mit Zinnen, Mauern aus Stein und den markanten Torre Grossa, während archäologische Spuren von Wohnbereichen verschiedener Epochen noch zu sehen sind.
Die Festung stammt aus der arabischen Zeit und wurde 1244 von Jakob I. von Aragon den Mauren entrissen, was den Übergang der Region unter christliche Herrschaft markierte. In den folgenden Jahrhunderten wurde sie erweitert und umgebaut, wobei christliche und arabische Bautechniken vermischt wurden.
Die Burg wird von Einheimischen als Wahrzeichen ihrer Region wahrgenommen und zeigt, wie mittelalterliche Siedlungen auf Hügeln angelegt wurden. Die Gebäude und Befestigungen spiegeln damals alltägliche Bedürfnisse wider, vom Wasser speichern bis zum Schutz der Bewohner.
Gut markierte Wege führen Besucher zum Eingang, wo man die erhaltenen Mauern und Türme auf eigene Faust erkunden kann. Der Standort auf einem Berg bedeutet, dass man zu Fuß hinaufgehen muss, also sollte man festes Schuhwerk und etwas Zeit einplanen.
Im Inneren der Anlage findet man ein arabisches Zisternensystem aus dem 12. Jahrhundert, das zeigt, wie die Bewohner Wasser in dieser hochgelegenen Position speicherten. Besonders interessant ist auch ein zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert errichteter Adelpalast, der später in der Festung integriert wurde.
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