Edificio Telefónica, Wolkenkratzer aus dem frühen 20. Jahrhundert an der Gran Via, Madrid, Spanien
Das Telefónica-Gebäude ist ein Hochhaus von etwa 89 Metern Höhe mit 14 Geschossen, das Art-Déco-Stilelemente mit traditionellen Barockornamentationen verbindet. Die Fassade zeigt die charakteristische Mischung aus modernem Design und klassischen Madrilener Schmuckformen, die das Gebäude prägen.
Das Gebäude wurde 1929 fertiggestellt und war damals das höchste Bauwerk Europas bis 1940, als der Terrazza Martini Tower in Genua es überragte. Seine frühe Höhe machte es zu einem Wahrzeichen der Moderne während der Zwischenkriegszeit.
Das Gebäude war während des Spanischen Bürgerkriegs ein Zentrum für internationale Berichterstattung, von wo aus Journalisten ihre Nachrichten verbreiteten. Sein Ort an der Gran Vía machte es zu einem strategischen Punkt für diejenigen, die die Ereignisse der Zeit dokumentieren wollten.
Das Gebäude beherbergt die Telefónica Foundation mit einem Telekommunikationsmuseum und einem Auditorium, die der Öffentlichkeit für Ausstellungen und Veranstaltungen zur Verfügung stehen. Besucher sollten die Öffnungszeiten überprüfen, da nicht alle Bereiche ständig zugänglich sind.
Die Dachlichtuhr des Gebäudes wurde 2013 von rot auf blau umgestellt und dient seitdem als nächtliche Orientierungshilfe mit neuer Unternehmensidentität. Diese Farbveränderung ist für viele Madrider ein unauffälliges, aber erkennbares Zeichen der Zeit am Himmel geworden.
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