Cueva de Salamanca, Unterirdisches Museum in Salamanca, Spanien
Die Cueva de Salamanca ist eine unterirdische Krypta neben dem Turm des Marquis von Villena, die zur ehemaligen Kirche San Cebrián gehörte. Der Raum zeigt Steinmauern und gewölbte Decken aus dem zwölften Jahrhundert, die bis heute erhalten sind.
Die Krypta war Teil der romanischen Kirche San Cebrián, die im zwölften Jahrhundert an dieser Stelle stand. Die Kirche wurde im sechzehnten Jahrhundert abgerissen, während die unterirdische Kammer erhalten blieb.
Der Name geht auf mittelalterliche Legenden zurück, in denen der Teufel als Küster verkleidet sieben Studenten über sieben Jahre hinweg in dunklen Künsten unterrichtete. Diese Geschichten erzählen, dass ein Schüler stets als Preis zurückblieb, während die anderen entkommen konnten.
Der Zugang zum unterirdischen Raum ist täglich von zehn Uhr morgens bis zehn Uhr abends möglich, und der Eintritt ist frei. Rollstuhlfahrer können die Krypta aufgrund der Treppe nicht besuchen.
Die Legende beeinflusste die Literatur in spanischsprachigen Ländern und führte zur Entstehung ähnlicher Orte in Südamerika. Diese ebenfalls Salamancas genannten Stätten werden mit schamanischen Praktiken in Verbindung gebracht.
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