Salamanca, Universitätsstadt in Kastilien und León, Spanien
Salamanca ist eine Stadt in der autonomen Gemeinschaft Kastilien und León im Westen Spaniens, die am Ufer des Flusses Tormes liegt. Die Altstadt bildet ein Netz aus Gassen und Plätzen, in denen Sandsteingebäude mit warmer goldener Färbung das Stadtbild prägen und sich eng aneinander reihen.
Die Stadt wurde im 3. Jahrhundert vor Christus von den Kelten gegründet und später von den Römern besetzt, die eine Brücke über den Tormes errichteten. Im Jahr 1218 entstand hier eine der ältesten Universitäten Europas, die das Leben der Stadt bis heute prägt und ihr internationales Ansehen sichert.
Studenten treffen sich abends in Tapas-Bars und kleineren Lokalen rund um die Rúa Mayor, wo man den Alltag mit Wein und regionalen Snacks feiert. Die Plätze füllen sich mit Gruppen, die in lebhaften Gesprächen das Stadtleben prägen und eine Atmosphäre schaffen, die zwischen akademischem Ernst und entspannter Geselligkeit pendelt.
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen im historischen Zentrum, das man gut zu Fuß erkunden kann, wobei die meisten Strecken weniger als 20 Minuten dauern. Morgens und am frühen Nachmittag ist die Altstadt ruhiger, während abends die Gassen und Plätze lebhafter werden und sich für einen Spaziergang eignen.
An der Fassade der neuen Kathedrale ist eine kleine Figur eines Astronauten eingemeißelt, die bei Restaurierungsarbeiten 1992 hinzugefügt wurde. Diese Skulptur überrascht Besucher, weil sie in einem Gebäude erscheint, dessen Bau zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert stattfand und dessen Stil eigentlich keinerlei Bezug zur Raumfahrt hat.
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