Casa de las Muertes, Gotisches Herrenhaus in Salamanca, Spanien
Das Casa de las Muertes ist eine Renaissance-Residenz mit kunstvoll behauenen Steinen und vier Totenschädel-Verzierungen an der Fassade. Das Gebäude wurde aus dem charakteristischen hellen Sandstein von Villamayor errichtet und zeigt in seiner Mitte ein meißeliertes Porträt des ursprünglichen Besitzers.
Ein wohlhabender Förderer beauftragte einen bekannten Architekten der Zeit mit der Errichtung dieses Hauses um 1500. Das Gebäude entstand in einem Jahrzehnt, in dem es in Salamanca mehrere bedeutende Bauprojekte gab.
Das Haus trägt seinen Namen wegen lokaler Geschichten und dramatischer Ereignisse, die sich über Jahrhunderte ereigneten. Diese düstere Vergangenheit hat das Haus zu einem Ort gemacht, über den die Einwohner von Salamanca bis heute sprechen.
Das Haus liegt im historischen Zentrum der Stadt und ist geschützt als kulturelles Erbe, daher sollten Besucher von außen betrachten und respektvoll bleiben. Der beste Blick auf die Details der Fassade ergibt sich von der angrenzenden Straße aus, wo man Zeit zum Verweilen und Betrachten hat.
Ein großes Medaillon in der Fassade zeigt das geschnitzte Gesicht des ursprünglichen Bauherrn und ist ein seltenes Beispiel für eine so prominente Selbstdarstellung auf einem privaten Wohngebäude. Diese Art der persönlichen Markierung war ungewöhnlich und machte das Haus sofort als Zeichen seines Wohlstands erkennbar.
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