Convento de las Úrsulas, Salamanca, Gotisches Kloster in Salamanca, Spanien.
Das Convento de las Úrsulas ist ein spätgotisches Kloster in Salamanca mit einer Kirche, die durch ihr Rippengewölbe und eine vieleckige Apsis besticht. In der Kirche befindet sich ein Marmorgrabmal aus der Renaissance, das die Mitte des Raums dominiert.
Das Kloster wurde Anfang des 16. Jahrhunderts vom Erzbischof Alonso de Fonseca gegründet, als Salamanca als Universitätsstadt und kirchliches Zentrum auf dem Höhepunkt seines Einflusses war. Die Gründerfamilie, die Fonsecas, hinterließ in der Kirche ein bedeutendes Grabmal, das noch heute zu sehen ist.
Der Name des Klosters geht auf den Orden der Ursulinen zurück, der hier über Jahrhunderte sein klösterliches Leben pflegte. Heute können Besucher die schlichten Räume der Kirche erkunden und die Andachtsbilder betrachten, die einst Teil des täglichen Gebetslebens waren.
Das Kloster liegt im Stadtzentrum von Salamanca und ist von den meisten Sehenswürdigkeiten der Altstadt zu Fuß gut erreichbar. Da der Kirchenraum nicht groß ist, empfiehlt es sich, bei einem ruhigen Besuch Zeit für die Gewölbe und das Grabmal einzuplanen.
Eine Gemeinschaft von Nonnen lebte in diesem Kloster bis ins Jahr 2018, als die letzten Bewohnerinnen auszogen. Dadurch sind die Räume, die man heute besucht, noch nicht lange verlassen und wirken anders als Kirchen, die seit Jahrhunderten nur als Besuchsorte genutzt werden.
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