Cáparra, archäologische Stätte in Spanien
Cáparra ist eine römische Siedlung in Lusitanien, deren Überreste heute über ein großes Areal verteilt liegen. Die Ruinen zeigen Fundamente von Häusern, Geschäften und öffentlichen Gebäuden, die das ursprüngliche Stadtlayout offenbaren, dazu gehört ein bedeutender Triumphbogen mit vier Säulen an der Kreuzung der beiden Hauptstraßen.
Cáparra begann als vorrömische Vetonen-Stadt und wurde später unter Kaiser Vespasian um 74 n.Chr. zur römischen Municipium erhoben, was seinen Bewohnern das römische Bürgerrecht gewährte. Die Stadt florierte als wichtiger Knotenpunkt an der Vía de la Plata, der Hauptstraße, die Augusta Emerita mit Asturica verbindet, bis sie in späteren Jahrhunderten an Bedeutung verlor.
Der Name Cáparra stammt aus der vorrömischen Zeit der Vetonen und wurde später unter römischer Herrschaft latinisiert. Besucher können heute an den Ruinen ablesen, wie die Stadt als zentraler Ort für Handel und Verwaltung der umliegenden Landschaft funktionierte.
Der Ort ist vom Highway A66 aus leicht erreichbar, mit Beschilderung in der Nähe von Guijo de Granadilla oder Villar de Plasencia. Vor Ort gibt es gepflegte Wege durch die Ruinen und ein Besucherzentrum mit Informationen, die helfen, das Gelände zu verstehen.
Der Tetrapylus von Cáparra ist der einzige seiner Art in Spanien und stand etwa 13 Meter hoch mit vier Säulen, die vier Bögen trugen. Antike Inschriften auf dem Bogen waren wahrscheinlich Steinskulpturen gewidmet, die auf Sockeln an den Seiten aufgestellt waren.
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