Cóll, Romanische Siedlung in La Vall de Boí, Spanien.
Cóll ist eine Siedlung in La Vall de Boí, die aus dicht beieinander stehenden Steinhäusern besteht, die nach romanischen Prinzipien erbaut wurden. Die Häuser haben kleine Fensteröffnungen und massive Mauern, die typisch für die mittelalterliche Bergarchitektur dieser Region sind.
Die Ortschaft entstand zwischen dem späten zehnten und dreizehnten Jahrhundert als Teil der regionalen Ausbreitung der romanischen Architektur. Die Bauweise und Anordnung der Häuser spiegeln die allmähliche Entwicklung von Bergdörfern während des Mittelalters wider.
Die Häuser von Cóll zeigen eine Mischung aus lokalen Bauweisen und romanischen Einflüssen, die sich in den dicken Steinmauern und kleinen Fenstern widerspiegeln. Man kann heute noch sehen, wie die Bewohner diese engen, steilen Gassen zwischen den Häusern als zentralen Lebensraum genutzt haben.
Der Ort ist über Bergstraßen durch La Vall de Boí erreichbar, wobei mehrere Parkmöglichkeiten in der Nähe der Häuser vorhanden sind. Es ist hilfreich, festes Schuhwerk zu tragen, da die Gassen steil und eng sind.
Die Häuser bewahren ihre ursprünglichen dicken Steinmauern, die so konstruiert wurden, dass sie lange Winter und raue Bergbedingungen überstehen konnten. Diese robuste Bauweise ermöglichte es vielen Gebäuden, über Jahrhunderte hinweg ohne größere Änderungen zu bestehen.
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