Vall de Boí, Gemeinde in Spanien
La Vall de Boí ist eine Gemeinde in der katalanischen Pyrenäen, die aus acht kleinen Dörfern besteht, die sich über ein Gebirgstal verteilen. Das Tal grenzt an den Nationalpark Aigüestortes i Estany de Sant Maurici und beherbergt mehrere romanische Kirchen sowie Thermalquellen.
Im 11. und 12. Jahrhundert ließen örtliche Adelsfamilien im Tal eine Reihe von Kirchen im romanischen Stil errichten, die den Reichtum und den Einfluss ihrer Auftraggeber widerspiegeln. Die abgelegene Lage des Tals schützte diese Bauten vor größeren Umgestaltungen in späteren Jahrhunderten.
Die Romanischen Kirchen im Tal sind nicht nur Gotteshäuser, sondern auch Treffpunkte für die lokale Gemeinschaft bei Festen und Prozessionen. Wer durch die Dörfer geht, kann sehen, wie das Alltagsleben eng mit dem Rhythmus der Jahreszeiten verbunden bleibt.
Ein Auto ist die bequemste Art, sich zwischen den Dörfern und dem Nationalpark zu bewegen, da die öffentlichen Verbindungen begrenzt sind. Das Besucherzentrum in Barruera ist ein guter erster Anlaufpunkt für Informationen über Wanderwege und Kirchenbesuche.
Die Originalfresken aus den Kirchen des Tals wurden Anfang des 20. Jahrhunderts aus den Gebäuden herausgelöst und in das Nationalmuseum für Kunst von Katalonien in Barcelona gebracht. In den Kirchen selbst befinden sich heute hochwertige Reproduktionen an den Originalstellen.
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