Vall de Boí, Gemeinde in Spanien
La Vall de Boí ist eine Gemeinde in den Pyrenäen, die aus acht kleinen Dörfern besteht, jedes mit wenigen Einwohnern. Die Region wird geprägt durch romanische Kirchen aus dem 11. und 12. Jahrhundert, den Nationalpark Aigüestortes mit Seen und Bergen, heiße Quellen sowie das Skigebiet Boí-Taüll, das sich in großer Höhe befindet.
Die Region wurde von Adelsfamilien geprägt, die im Mittelalter romanische Kirchen als Zeichen ihrer Macht errichteten. Die abgelegene Lage in den Bergen isolierte das Tal lange Zeit, wodurch sich die traditionelle Lebensweise und die historischen Strukturen bis heute erhalten haben.
Die Täler und Dörfer bewahren alte Bräuche, die eng mit dem Land und den Jahreszeiten verbunden sind. Besucher können traditionelle Feste miterleben, bei denen Feuer eine wichtige Rolle spielt, sowie die Nutzung von heißen Quellen sehen, die seit Generationen für ihre heilende Wirkung geschätzt werden.
Der Besuch ist am besten mit dem Auto oder Fahrrad möglich, da eine Hauptstraße die Dörfer verbindet und zu umliegenden Tälern führt. Ein Besuch des Informationszentrums in Barruera bietet Karten, Führungen und Informationen über Wanderwege und Kirchen an.
Sant Climent de Taüll besitzt eines der seltenen erhaltenen Fresken aus dem 12. Jahrhundert mit einer Darstellung des Pantokrators, die die künstlerischen Fähigkeiten dieser frühen Periode zeigt. Das Gemälde wurde später restauriert und ist heute eines der wertvollsten romanischen Kunstwerke der Region.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.