Durro, Historisches Bergdorf in La Vall de Boí, Spanien
Durro ist ein Bergdorf in La Vall de Boí, das auf 1396 Metern über dem Meer liegt und traditionelle Steinbauten mit farbigen Blumenkästen an den Balkonen zeigt. Die engen gepflasterten Gassen verbinden Häuser, die zu verschiedenen Epochen entstanden sind und zusammen eine zusammenhängende Siedlungsstruktur bilden.
Die Siedlung entstand um 1064 und stand unter der Herrschaft der Barone von Erill in den frühen Mittelalter-Jahrhunderten. Der Ortsteil der Nativity Church wurde im 13. Jahrhundert im Romanischen Stil erbaut und behielt seinen Glockenturm mit fünf Stockwerken.
Das Dorf bewahrt sein romanisches Erbe in zwei Gotteshäusern, die als UNESCO-Weltkulturerbestätten anerkannt sind. Diese Gebäude sind Ausdruck der mittelalterlichen Bautradition in den Pyrenäen und zeigen, wie religiöse Orte das Alltagsleben prägen.
Das Dorf liegt in bergigem Gelände mit engen, gepflasterten Wegen, die festes Schuhwerk erfordern und während nasser Bedingungen rutschig werden können. Besucher sollten Zeit mitbringen, um die Gassen langsam zu erkunden und sich von der ländlichen Stille des Ortes leiten zu lassen.
Der Name Durro stammt aus einem Wort, das 'fern' oder 'weit entfernt' bedeutet und seine Lage über dem Noguera de Tor-Tal widerspiegelt. Diese abgelegene Position machte den Ort historisch zu einem Punkt an uralten Bergpfaden, auf denen Hirten und Händler wanderten.
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