Erill la Vall, Bergdorf in La Vall de Boí, Spanien.
Erill la Vall ist ein Bergdorf in La Vall de Boí, das auf einer natürlichen Terrasse über dem Gebirgsbach liegt und aus Steingebäuden mit hölzernen Balkonen besteht. Die Siedlung erstreckt sich auf etwa 1240 Metern Höhe und wird von der Romanischen Kirche Santa Eulalia geprägt, deren sechsstöckiger Glockenturm das Dorfbild dominiert.
Das Dorf entstand in der frühen Mittelalterzeit, als die Region besiedelt wurde und erste Steinbauten entstanden. Die Kirche Santa Eulalia wurde im 11. Jahrhundert als Teil einer umfassenden religiösen Expansion gebaut und prägt seitdem das Aussehen der Gemeinschaft.
Die Kirche Santa Eulalia zeigt heute eine Nachbildung der Kreuzabnahme-Skulpturengruppe, die das einzige vollständige Werk der Erill-Werkstatt darstellt. Diese Kunstsammlung prägt das Erscheinungsbild des Ortes und erzählt von der handwerklichen Tradition, die hier über Generationen gepflegt wurde.
Das Dorf ist über ein Netzwerk von Wanderwegen und Ortsstraßen mit anderen Orten in La Vall de Boí verbunden. Die Anreise mit dem Bus erfolgt regelmäßig von Lleida aus, was einen guten Ausgangspunkt für die Erkundung des Tales bietet.
Der sechsstöckige Glockenturm zeigt auf jeder Ebene aufwendige Lombard-Romanische Verzierungen, was ihn zu einem der feinsten Beispiele im Tal macht. Diese detaillierte Dekoration ist oft der Grund, warum Besucher das Dorf besuchen, obwohl sie das Ausmaß der handwerklichen Raffinesse übersehen können.
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