La Cimbarra, Schutzgebiet und Wasserfall in der Provinz Jaén, Spanien.
La Cimbarra ist ein Wasserfallschutzgebiet im Bezirk Jaén, wo der Fluss Guarrizas durch steiles Gelände fließt und über widerstandsfähiges Quarzitgestein stürzt. Das Gebiet erstreckt sich über etwa 558 Hektar und umfasst mehrere markierte Wanderwege, die Besucher zu Wasserfällen, Wildtieren und geologischen Formationen führen.
Die Felsformationen an diesem Ort enthalten marine Fossilien und Wellenmarken, die etwa 500 Millionen Jahre alt sind und zeigen, dass das Gebiet einst von einem antiken Meer bedeckt war. Diese geologischen Hinweise verdeutlichen die Rolle des Platzes in der wissenschaftlichen Erforschung der Erdgeschichte.
An diesem Ort finden sich mehrere Stätten mit prähistorischer Kunst, darunter Tabla de Pochico und Monuera, die als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt sind. Diese Kunstplätze zeigen die lange menschliche Präsenz in dieser Gegend und ihre Bedeutung für die Erforschung alter Kulturen.
Der beste Besuch fällt in Zeiten mit moderatem Wetter, da Regen die Wanderwege glitschig machen kann und die Wasserfallströme beeinflussen kann. Es empfiehlt sich, festes Schuhwerk zu tragen und die Markierungen zu folgen, um das Gelände sicher zu navigieren und alle Bereiche des Schutzgebiets zu erkunden.
Das Gebiet beherbergt mehrere Adlerarten, darunter Steinadler und Bonellis Adler, was zu seiner Ernennung als Vogelschutzgebiet führte. Diese raubvögel nutzen die steilen Klippen und offenen Landschaften zum Jagen und Nisten.
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