Monasterio de Valcavado, Mittelalterliches Kloster in Saldaña, Palencia, Spanien.
Das Monasterio de Valcavado war ein mittelalterliches Kloster, das in Villaires, neben dem Fluss Carrión in der Region Palencia erbaut wurde. Die Überreste liegen heute unter Erdschichten, die sich durch die Erosion des Hangs über Jahrhunderte aufgebaut haben.
Das Kloster erlebte eine Blütezeit um 970, als der Mönch Oveco eine prachtvolle illuminierte Handschrift schuf, die Beato de Valcavado genannt wird. Diese Manuskript zeigt die künstlerische Kraft des Klosters in dieser Periode.
Der Name des Klosters bezieht sich auf die Lage an einem Tal mit Kalksteinen in der Gegend. Der Ort zeigt die Verbindung zwischen christlichen und muslimischen Einflüssen, die in mittelalterlichen Gemeinden des Nordens üblich waren.
Der Ort liegt unter Erde vergraben und ist nicht direkt zugänglich. Wer sich für die Geschichte interessiert, findet Funde und Informationen im Archäologischen Museum von Saldaña, das sich in der nahe gelegenen Stadt befindet.
1988 wurde im Carrión-Fluss eine mozarabische Patene gefunden, ein Altargerät aus kostbarem Metall mit tierischen Reliefs. Dieses Objekt verbindet das Kloster überraschenderweise mit der edlen Familie Banu Gómez, die in der Region eine wichtige Rolle spielte.
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