Convent of the Concepción Franciscana, Cuenca, Denkmal in Spanien
Der Konvent der Concepción Franciscana ist ein Barockkloster in Cuenca, das massive Steinmauern und kunstvolle Verzierungen auf seiner Fassade aufweist. Die Anlage umfasst eine unregelmäßig geformte Innenhof, eine im 18. Jahrhundert umgestaltete Kirche mit hohem Gewölbe und Naturlichtfenstern sowie originale Treppen und Eingänge aus dem 16. Jahrhundert.
Der Konvent wurde 1504 von Álvar Pérez de Montemayor der Gemeinschaft der Immaculada Concepción übertragen, die dem franziskanischen Orden angehörte. Im 18. Jahrhundert führte der Architekt José Martín de Aldehuela bedeutende Umbauten durch und modernisierte die Kirche, behielt aber absichtlich die ursprüngliche Eingangstür aus dem 16. Jahrhundert bei.
Der Konvent war über Jahrhunderte hinweg ein Ort stiller Hingabe für Ordensschwestern, die ihr Leben dem Gebet und der Gemeinschaft widmeten. Die Verehrung der Immaculata Conception prägte den Ort und spiegelt sich in der schlichten, konzentrierten Gestaltung des Kirchenraums wider.
Das Kloster befindet sich in der Altstadt von Cuenca und ist zu Fuß von vielen anderen historischen Orten leicht erreichbar. Die Kirche ist an bestimmten Tagen für Besucher geöffnet, während der Rest des Klosters für die noch dort lebenden Ordensschwestern reserviert ist.
Das Grab von Álvar Pérez de Montemayor in der Hauptkapelle ist aus weißem Alabaster gefertigt und wurde von einem Künstler aus Flandern geschaffen. Die Grabplatte zeigt die liegende Figur des Gründers mit seinem Familienwappen und vier kleinen Kindern, die Schilde halten, und ruht auf zwei steinernen Löwen.
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