Palau de Ripalda, Palast aus dem 19. Jahrhundert nahe den Monforte-Gärten, Valencia, Spanien
Der Palau de Ripalda war ein Schloss aus dem 19. Jahrhundert in Valencia mit mehreren Türmen und Schmuckelementen, die verschiedene architektonische Einflüsse zeigten. Das Gebäude vereinte romantische und eklektische Stilmerkmale in einer imposanten Gesamtkomposition.
Das Gebäude wurde 1891 von Architect Joaquín María Arnau Miramón entworfen und 1936 während der Republik als Sitz des Ministeriums für Handel genutzt. Es wurde 1967 abgerissen, um Platz für neue Messe-Einrichtungen zu schaffen.
Der Palast war der Ausdruck des sozialen Ranges seiner Eigentümerin, der Witwe Gräfin von Ripalda María Josefa Paulín y de la Peña, und zeigte dies durch sein prachtvolles Äußeres. Die Architektur verkörperte den Wohlstand und die Stellung ihrer Familie in der Gesellschaft Valencias.
Das Gelände ist heute nicht mehr zugänglich, da das ursprüngliche Gebäude verschwunden ist und die Stelle mit einer modernen Struktur bebaut wurde. Besucher können die Geschichte nur durch Recherche und alte Fotos nachvollziehen.
Nach seinem Abriss wurde an derselben Stelle eine moderne Struktur namens La Pagoda errichtet, die das historische Gebäude komplett ersetzte. Dieser Kontrast zeigt die rapide Umwandlung Valencias während des 20. Jahrhunderts.
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