Cortes-La Muela Reservoir, Stausee in Spanien
Das Cortes-La Muela Becken ist ein großer Stausee im mittleren Lauf des Río Júcar in der Provinz Valencia, wo sich Land und Wasser in einem breiten, offenen Raum verbinden. Die Bogengewölbetalsperre, ein massives Betonstauwerk, überragt die Berglandschaft, während das Wasser sich über viele Hektar erstreckt und die Kraft des gespeicherten Flusses zeigt.
Die Anlage wurde in den frühen 1980er Jahren erbaut, als Ingenieure eine neue Methode zur Speicherung von Energie durch Wasserpumpen entwickeln wollten. Die Erweiterung La Muela II folgte 2015 und machte das System zur größten Speicheranlage seiner Art in Europa, mit neuen Turbinen und einem großeren Becken, das in den Berg integriert wurde.
Das Gebiet um das Becken gehört zu den ländlichen Gemeinden, deren Alltag vom Wasser und den Landschaften geprägt ist. Die modernen Anlagen bringen Energie und Arbeit in diese Region, während die Bewohner weiterhin das Wasser und das Gelände für alltägliche Aufgaben nutzen.
Das Gelände verfügt über Wege, die es ermöglichen, in der Nähe des Wassers zu spazieren und die Struktur sowie die Umgebung zu beobachten. Der Besuch erfordert keine besonderen Vorbereitungen, und es gibt ruhige Momente, unterbrochen nur durch Wasser- und Maschinengeräusche, die dem Ort seinen Charakter verleihen.
Das System nutzt Pumpspeicherung: Nachts, wenn weniger Strom verbraucht wird, wird Wasser bergauf gepumpt, tagsüber fließt es durch Turbinen, um Strom zu erzeugen. Diese flexible Methode ermöglicht es, Strom genau dann zu liefern, wenn er gebraucht wird, und passt sich an wechselnde Energieangebote an.
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