Banco de Bilbao building, Bankgebäude im Zentrum von Madrid, Spanien.
Das Banco de Bilbao Gebäude an der Ecke von Alcalá und Sevilla ist ein Finanzgebäude mit einer gekrümmten Fassade, die zwei Türme mit Bronze-Quadrigas verbindet. Die symmetrische Komposition und die dekorierten Eingänge prägen das Erscheinungsbild dieses Bereichs von Madrid.
Das Gebäude wurde von Ricardo Bastida entworfen und zwischen 1920 und 1923 erbaut, als Madrid seine Rolle als Hauptstadt Spaniens ausbaute. Während des Spanischen Bürgerkriegs wurde das Gebäude kurzzeitig als Palast der Parteien umgenutzt und mit politischen Symbolen ausgestattet.
Das zentrale Atrium zeigt Wandmalereien von Aurelio Arteta aus dem Jahr 1922, die baskische Ideale von Arbeit und Ausdauer darstellen. Diese Kunstwerke schaffen einen unvergesslichen Eindruck beim Betreten des Gebäudes.
Das Gebäude befindet sich an der Calle de Alcalá 16 und ist von außen gut sichtbar, kann aber innen nur begrenzt besichtigt werden, da es noch heute als Verwaltungszentrum genutzt wird. Die beste Sicht auf die Architektur erhält man von den angrenzenden Straßen aus, besonders von der Ecke selbst.
Das Gebäude trug während des Bürgerkriegs den Namen Palast der Parteien und wurde mit Symbolen der Volksfrontbewegung geschmückt, bevor es nach dem Krieg zu seinen ursprünglichen Funktionen zurückkehrte. Diese Umgestaltung hinterließ spuren in der visuellen Geschichte des Gebäudes.
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