Montaña de Ajódar, Vulkanischer Gipfel in Las Palmas, Spanien.
Die Montaña de Ajódar ist ein Vulkankegel in Las Palmas auf Gran Canaria mit einem Krater, der sich nach Nordosten öffnet. Der Gipfel liegt auf etwa 434 Metern Höhe, und die Hänge bestehen aus lockerem Vulkangestein.
Gran Canaria wurde von den Guanchen bewohnt, einem Volk, das auf der Insel lebte, bevor europäische Siedler im 15. Jahrhundert ankamen. Die Ankunft der Europäer veränderte das Leben auf der Insel grundlegend, und Orte wie dieser Berg wurden neu benannt oder in neue Verwaltungsstrukturen eingegliedert.
Der Name Ajódar geht auf die Zeit der Guanchen zurück und ist bis heute in der Region gebräuchlich. Der Berg gilt als natürlicher Orientierungspunkt, der das Landschaftsbild der Umgebung prägt und von vielen Einwohnern als Teil ihrer alltäglichen Umgebung wahrgenommen wird.
Für den Aufstieg sind feste Schuhe notwendig, da der Boden aus losem Vulkangestein besteht und rutschig sein kann. Es gibt keinerlei Einrichtungen auf dem Berg, daher empfiehlt es sich, genug Wasser mitzunehmen und früh aufzubrechen.
Oberhalb von etwa 350 Metern Höhe entsteht durch die Feuchtigkeit ein besonderes Kleinklima, das seltene Pflanzenarten wie Euphorbia aphylla begünstigt. Diese Art wächst kaum woanders auf Gran Canaria und ist daher für Botanikinteressierte ein besonderer Fund.
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