Cenobio de Valerón, Archäologische Getreidespeicheranlage in Santa María de Guía, Gran Canaria, Spanien.
Die Höhlen von Valeron sind eine archäologische Stätte in Gran Canaria mit über 300 Speicherkammern, die von Menschen in den vulkanischen Stein gegraben wurden. Diese Kammern sind auf verschiedene Höhen verteilt und folgen der steilen Felswand, was zeigt, wie das Terrain genutzt wurde.
Ureinwohner bauten diese Speicherkammern zwischen dem 6. und 15. Jahrhundert, um ihre Getreidevorräte zu sichern. Die Anlage zeigt, wie etabliert die Landwirtschaft bei den Menschen der Kanaren damals war.
Die Anlage zeigt, wie die Ureinwohner ihre Ernte organisiert und verwaltet haben. Die vielen Speicherkammern deuten darauf hin, dass Gemeinschaften zusammenarbeiteten, um Vorräte für schwierige Zeiten zu sichern.
Der Ort ist am besten tagsüber zu besuchen, wenn natürliches Licht die Kammern beleuchtet und man die Details sieht. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen, da der Weg über unebenes vulkanisches Gelände führt.
Das vulkanische Gestein behielt von Natur aus gleichbleibende Temperaturen und Feuchtigkeitswerte, was perfekte Bedingungen für die Lagerung von Getreide über lange Zeiträume schuf. Diese natürliche Klimakontrolle war für die Bevölkerung ein großes Glück, da sie ohne moderne Technologie ihre Vorräte konservieren konnte.
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