Monastery of El Pueyo, Katholisches Pilgerkloster auf Hügel nahe Barbastro, Spanien
Das Kloster El Pueyo ist ein katholisches Pilgerkloster auf einem Hügel in der Nähe von Barbastro mit einer gotischen Kirche, deren Inneres fünf Abschnitte mit Spitzbögen aufweist und ein Halbkuppeldach bedeckt. Der Bau erstreckt sich über verschiedene Ebenen des Hügels und verbindet religiöse Funktionalität mit seiner exponierten Lage.
Das Kloster wurde 1101 gegründet, nachdem ein Hirte namens Balandrán eine Vision der Jungfrau Maria hatte, die an diesem Ort erschienen sein soll. Der Bau unterstützte später König Pedro I. von Aragon während der Rückeroberung von Huesca und wurde damit zum Symbol lokaler religiöser und politischer Macht.
Die Schlüsselsteine des zentralen Gewölbes zeigen Dekorationselemente, darunter die Streifen Aragons, das Wappen von Barbastro und einen symbolischen Mandelbaum, der an eine Marienerscheinung erinnert. Diese Darstellungen verbinden lokale und religiöse Symbole zu einem visuellen Ausdruck der Gemeinschaft.
Das Kloster befindet sich auf einem Hügel mit guter Sicht auf die Umgebung und kann zu Fuß über Wege vom Ort aus erreicht werden. Besucher sollten mit Höhenunterschieden und unebenen Wegen rechnen, besonders wenn man die verschiedenen Ebenen des Gebäudes erkunden möchte.
Ein gotisches Grabmal des heiligen Balandrán bewahrt eine lokale Hochzeitstradition, bei der junge Paare beide Enden des Grabes mit ausgestreckten Armen berühren müssen, bevor sie heiraten. Diese ungewöhnliche Gepflogenheit verbindet den Gründungsmythos des Klosters direkt mit modernen Lebensereignissen der Gemeinschaft.
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