Barbastro, Historische Gemeinde in der Region Somontano, Spanien
Barbastro ist eine Gemeinde in der Provinz Huesca im Norden Spaniens, die auf 341 Metern Höhe am Zusammenfluss von Cinca und Vero liegt. Das Gemeindegebiet umfasst mehrere Solarparks und trägt zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen in der Region Somontano bei.
Die Siedlung hieß ursprünglich Bergidum unter den Keltiberern und wurde später Hauptstadt eines islamischen Emirats. Peter I. von Aragón eroberte den Ort im Jahr 1101 und gliederte ihn in sein Königreich ein.
Die Weinberge der Umgebung tragen ein anerkanntes Herkunftssiegel, das seit 1984 die Qualität und Eigenart der regionalen Rebsorten schützt. Besucher können in den Kellereien oft direkt probieren und die Verbindung zwischen Boden und Geschmack selbst erleben.
Die Gemeinde liegt an Überlandstraßen, die den Zugang zu benachbarten Ortschaften und zur Provinzhauptstadt erleichtern. Ein Spaziergang entlang der Flussufer bietet Gelegenheit, die Landschaft der Somontano-Region zu betrachten.
Während des Spanischen Bürgerkriegs wurden hier 51 katholische Klaretiner getötet, ein Ereignis, das später zur Seligsprechung führte. Die Namen der Opfer sind in kirchlichen Dokumenten festgehalten und erinnern an die religiöse Verfolgung der Zeit.
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