Henge von Roda, Neolithisches Monument in Barreiros, Spanien.
Der Henge von Roda ist ein kreisförmiges Heiligtum aus der Jungsteinzeit mit zwei Steinwällen und einer äusseren Vertiefung. Die Anlage hat einen Durchmesser von etwa 50 Metern und ist durch einen nordwestlichen Eingang gekennzeichnet.
Die Anlage wurde 2006 bei Strassenarbeiten entdeckt und ist etwa 3.700 Jahre alt. Sie gilt als das erste Henge-Denkmal, das auf der Iberischen Halbinsel gefunden wurde.
Das Denkmal zeigt, wie Menschen in der Jungsteinzeit zusammenkamen und Feste oder Zeremonien abhielten. Die Struktur verrät viel über die sozialen Gewohnheiten und Glaubenssysteme dieser frühen Galicier.
Der Ort befindet sich am Fusse eines Berges und ist relativ leicht zu Fuss zu erreichen. Besucher sollten auf unebenes Gelande und Pflanzenwuchs vorbereitet sein, da der Ort unter freiem Himmel liegt.
Ein markanter nordwestlicher Eingang wird von Forschern als moglicher Menhir interpretiert. Diese besondere Platzierung könnte auf die astronomische oder zeremonielle Ausrichtung des Monuments hinweisen.
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