Banys de la Reina, Calp, Römischer archäologischer Komplex in Calp, Spanien.
Banys de la Reina ist ein römisches Archäologiegelände in Calp mit antiken Thermalbädern, Wohnbereichen und in die Küstenfelsformation gemeißelten Fischzuchtanlagen. Die Anlage erstreckt sich entlang des Mittelmeers und zeigt die praktischen Strukturen, die die Römer für ihr Leben in dieser Küstensiedlung schufen.
Während des ersten und zweiten Jahrhunderts n. Chr. errichteten die Römer eine Siedlung mit Thermalbädern und konstruierten ein Wassermühlen-System für die Trinkwasserversorgung. Die Siedlung zeigt, wie die Römer in dieser Phase Küstengebiete systematisch entwickelten und an ihre Bedürfnisse anpassten.
Der Ort trägt seinen Namen nach einer lokalen Legende über eine maurische Königin, die angeblich geheime Tunnel nutzte, um private Küstenbäder zu erreichen. Die Geschichte gibt dem Ort eine romantische Bedeutung, die bis heute in den Erzählungen der Einheimischen lebendig ist.
Die Anlage bietet Besuchern die Möglichkeit, ausgegrabene Abschnitte des Komplexes zu erkunden, wobei ein Großteil des Geländes von naturbelassenen Felsen umgeben ist. Bei gutem Wetter und bei Ebbe sind die Strukturen am besten sichtbar, daher ist eine gute Planung des Besuchszeitpunkts hilfreich.
Der Ort enthält sechs miteinander verbundene Fischzuchtanlagen mit Toren, die den Wasserdurchfluss regulierten und zeigen eine hochentwickelte römische Aquakulturmethode. Diese Fischteiche wurden direkt in die Felsen gebaut und nutzten die natürlichen Gezeiten, um sich mit frischem Meerwasser zu füllen und zu leeren.
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