Castro de Irueña, Eisenzeitliche Wallburg in Fuenteguinaldo, Spanien.
Castro de Irueña ist eine eisenzeitliche Befestigung an der Vereinigung des Flusses Agueda und des Baches Rolloso, umgeben von massiven Schiefermauern. Diese Mauern erstrecken sich über mehrere Kilometer und bilden ein großes befestigtes Gebiet auf der Anhöhe.
Der Ort wurde von den Vettonen, einem keltischen Volk, während der zweiten Eisenzeit erbaut und besiedelt. Diese Bevölkerung hinterließ eine bedeutende befestigte Anlage, die viele Jahrhunderte lang von Menschen bewohnt wurde.
Die Stätte zeigt zoomorphe Steinmetzarbeiten, die typisch für die Vettonen sind und Rinder darstellen, wie Besucher beim Umgang mit lokalen Fundstücken feststellen. Diese Kunstwerke geben einen Einblick in die Handwerkstradition und Tierwelt der eisenzeitlichen Bevölkerung.
Der Ort ist über die Gemeinde Fuenteguinaldo zu erreichen und hat regelmäßige Öffnungszeiten für Besucher. Es gibt Parkplätze vor Ort, so dass man bequem anreisen und das Gelände erkunden kann.
Moderne LIDAR-Technologie hat unterirdische Strukturen und alte Siedlungsmuster innerhalb der Befestigung enthüllt, die zuvor unsichtbar waren. Diese technologischen Erkenntnisse geben einen neuen Blick auf die Größe und Komplexität des ursprünglichen Siedlungsgebiets.
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