Ermita de Santa María Madre del Amor Hermoso, Universitätskapelle in Pamplona, Spanien
Die Ermita de Santa María Madre del Amor Hermoso ist ein Heiligtum aus Stein und Ziegel auf dem Gelände der Universität von Navarra. Das Bauwerk hat auf drei Seiten gewölbte Öffnungen und einen quadratischen Grundriss mit schrägem Dach, gekrönt von einer Wetterfähne aus Schmiedeeisen.
Das Heiligtum wurde von dem Architekten Heliodoro Dols entworfen und von Josemaría Escrivá gegründet. Es öffnete am 8. Dezember 1966 seine Türen mit dem Erzbischof Enrique Delgado Gómez in Anwesenheit von Gläubigen und Hochschulangehörigen.
Innen zeigt ein Mosaik von José Alzuet musikalische Engel, während eine sitzende Marienstatue das Jesuskind über Büchern hält. Diese Kunstwerke spiegeln die enge Verbindung zwischen Glauben und Bildung wider, die das Heiligtum prägt.
Das Heiligtum empfängt das ganze Jahr über Besucher und bietet einen ruhigen Raum zum Nachdenken innerhalb des Universitätscampus. Es ist leicht zugänglich und funktioniert als wichtiger Ort für religiöse Zeremonien und Andachten.
Der Entwurf kombiniert traditionelle Elemente aus navaarresischen Schreinen mit modernem Hochschuldesign. Diese Mischung macht es zu einem ungewöhnlichen Beispiel dafür, wie alte Architekturtraditionen auf zeitgenössischen Universitätscampus passen.
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