Felsenkirchen von Lalibela, Felsenkirchen in Lasta, Äthiopien.
Die Monolithenkirchen von Lalibela sind elf mittelalterliche Gotteshäuser, die direkt aus massivem Vulkangestein in die Erde hineingearbeitet wurden. Die Strukturen verfügen über aufwendig gestaltete Säulen, kleine Fenster und Böden, die alle in einem zusammenhängenden Steinblock gemeißelt sind.
König Lalibela ließ diese Kirchen im 12. Jahrhundert errichten, um ein neues religiöses Zentrum zu schaffen, nachdem muslimische Kräfte Pilgerschaften zum Heiligen Land verhindert hatten. Das Projekt entstand aus dem Wunsch, eine alternative heilige Stätte für äthiopische Christen zu schaffen.
Die Kirchen sind Orte des aktiven christlich-orthodoxen Glaubens in Äthiopien, wo Gläubige regelmäßig Gottesdienste feiern und lokale Bräuche bewahren. Man kann hier beobachten, wie Menschen zum Beten in die verschiedenen Räume gehen und religiöse Feste gemeinsam begehen.
Die Lage auf einem Hochplateau erfordert vor Ort eine gute Kondition zum Navigieren zwischen den einzelnen Kirchen, die über Treppen und schmale Wege verbunden sind. Die beste Besuchszeit ist während der trockeneren Monate, wenn die Wege leichter begehbar sind und das Wetter stabiler bleibt.
Die Biete Medhani Alem ist mit fünf Schiffen das größte monolithische Gotteshaus der Welt und überrascht Besucher durch ihre immense Größe und Komplexität. Das gesamte Bauwerk entstand aus einem einzigen, zusammenhängenden Felsblock, was die außergewöhnliche handwerkliche Leistung verdeutlicht.
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