Simien-Nationalpark, Nationalpark in der Semien Gondar Zone, Äthiopien.
Simien Mountains National Park ist ein Schutzgebiet in Äthiopien mit Hochplateaus, steilen Schluchten und Berggipfeln, die zwischen 1.870 und 4.500 Metern Höhe liegen. Das Gelände vereint offene Berglandschaft mit Felswänden und bietet dramatische Höhenunterschiede auf relativ kleinem Raum.
Das Gebiet wurde 1969 als Schutzgebiet gegründet und erhielt 1978 den Status eines UNESCO-Weltnaturerbes. Diese Auszeichnung erkannte die ökologische Bedeutung der Region als Refugium für seltene Bergarten an.
Die Amhara-Völker bewirtschaften ihr Land und halten Viehherden in den Randzonen des Gebiets, wo ihre Alltagsrhythmen durch die Berge geprägt sind. Die Art, wie Menschen und Natur hier zusammenleben, zeigt sich in der Coexistenz zwischen traditionellen Lebensweisen und dem Schutz des Reservats.
Die beste Zeit zum Wandern und Beobachten von Tieren sind die Monate Oktober bis März mit trockenerem Wetter. Lokale Führer sind erhältlich, um Besucher auf ausgewiesenen Wegen durch das Gelände zu leiten.
Das Gebiet beherbergt Tierarten, die nirgendwo sonst auf der Welt vorkommen, darunter der Äthiopische Wolf und das Blutbrustpavian. Diese seltenen Bergbewohner sind der Grund, warum die Region für Naturschützer weltweit von großer Bedeutung ist.
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