Ayelu, Schichtvulkan im Großen Afrikanischen Grabenbruch, Äthiopien.
Der Berg Ayalu ist ein Schichtvulkan im Großen Afrikanischen Grabenbruch in Äthiopien, der sich auf 2145 Meter Höhe erhebt und steile Hänge aus erstarrtem Rhyolith aufweist. Die vulkanischen Schichten bilden ein Profil aus mehreren Eruptionsphasen, die über lange Zeit hinweg aufgebaut wurden.
Der Berg wurde 1933 während einer Expedition von Wilfred Thesiger zum ersten Mal dokumentiert erklommen, was den Berg in westliche geografische Aufzeichnungen brachte. Diese Erkundung half, das Wissen über die Vulkane der Region während des frühen 20. Jahrhunderts zu erweitern.
Die Afar-Bevölkerung unternahm regelmäßig Pilgerfahrten zum Gipfel, um Segen für Gesundheit und Erfolg in kriegerischen Unternehmungen zu erbitten. Diese Tradition zeigt, wie tief das Bergheiligtum in der lokalen Spiritualität verwurzelt ist.
Der Berg liegt östlich des Flusses Awash in der Region Afar und kann durch die dortige Infrastruktur erreicht werden. Besucher sollten sich auf die raue Bergtopographie und das warme Klima des Grabenbruchs vorbereiten.
Im Jahr 2000 entstand eine 8 Kilometer lange Magmaintrusion, die sich in Richtung Adwa erstreckte und zeigt, dass der Berg noch aktiv bleibt. Dieses Ereignis belegt, dass vulkanische Aktivität unter der Oberfläche weiterhin vorhanden ist, obwohl größere Ausbrüche schon lange vorbei sind.
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