Yangudi-Rassa-Nationalpark, Nationalpark in der Region Afar, Äthiopien.
Der Yangudi Rassa National Park ist ein Schutzgebiet in der Afar-Region im Nordosten Äthiopiens, das trockene Halbwüstenlandschaften mit offenen Ebenen und felsigen Hängen umfasst. Die Vegetation ist spärlich und der Boden meist karg, was dem Park ein weites, offenes Erscheinungsbild verleiht.
Der Park wurde 1969 von der äthiopischen Regierung als Schutzgebiet ausgewiesen, um die Wildtiere der Halbwüstenregion zu erhalten. Es war eine der frühen Schutzmaßnahmen in Äthiopien, die anerkannte, dass auch trockene Lebensräume schützenswert sind.
Die Afar-Hirten leben seit Generationen in dieser Region und ziehen mit ihren Herden durch dieselben Gebiete, die auch von Wildtieren genutzt werden. Ihr Alltag ist eng mit dem Land verbunden, und ihre Anwesenheit ist ein sichtbarer Teil des Lebens im Park.
Der Park liegt in einer abgelegenen Region und erfordert eine gute Vorbereitung, am besten mit Unterstützung von ortskundigen Kontakten. Wer vor Ort ist, sollte ausreichend Wasser und Sonnenschutz mitbringen, da es kaum Schatten gibt und die Temperaturen sehr hoch werden können.
Der Park ist eines der wenigen Schutzgebiete weltweit, das speziell für den Erhalt des Afrikanischen Wildesels eingerichtet wurde, einer der seltensten Tierarten der Erde. Diese Tiere sind so selten geworden, dass ihre Wildpopulation auf wenige hundert Individuen geschätzt wird.
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