Fort Carré, Militärfestung in Antibes, Frankreich
Fort Carré ist eine Befestigungsanlage in Antibes, die auf einem Vorgebirge sitzt und von vier pfeilförmigen Bastionen geprägt wird, die über der Mittelmeerküste ein charakteristisches Muster bilden. Das Bauwerk entstand im 16. Jahrhundert und diente der Verteidigung der Grenzen.
Die Fortifikation wurde 1553 vom französischen König Heinrich II. in Auftrag gegeben, um die Grenze vor Angriffen aus der Grafschaft Nizza zu schützen. Sie spielte eine Schlüsselrolle in der französischen Grenzsicherung über Jahrhunderte hinweg.
Die Anlage trägt den Namen einer Kapelle, die dem Platz früher ihren Namen gab, bevor hier eine Befestigungsanlage errichtet wurde. Besucher können heute noch Spuren dieser früheren Nutzung im Bauwerk entdecken.
Das Fort kann zu Fuß über einen Weg erreicht werden, der am Wasser beginnt und zum Eingang führt. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da der Aufstieg steil ist und die Treppen in den inneren Bereichen eng und anspruchsvoll sein können.
Napoleon Bonaparte verbrachte zehn Tage in diesem Fort, nachdem er 1794 während der Wirren der Französischen Revolution verhaftet worden war. Seine Gefangenschaft war eine weniger bekannte Episode aus seinem Leben, bevor er an die Macht kam.
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