Kathedrale von Albi, Gotische Kathedrale in Albi, Frankreich.
Die Kathedrale von Albi ist ein Bischofskirche aus rotem Backstein in der südfranzösischen Stadt Albi, die wie eine befestigte Anlage wirkt. Die Außenmauern sind dick und glatt, mit schmalen Fenstern zwischen Strebepfeilern, während der Innenraum einen hohen Einheitsraum bildet.
Der Bau begann im Jahr 1282 unter Bischof Bernard de Castanet als Antwort auf die Katharerkriege im Languedoc. Die Fertigstellung zog sich über mehr als zwei Jahrhunderte hin, wobei die Arbeiten erst im späten 15. Jahrhundert abgeschlossen wurden.
Der Name erinnert an die Stadt, die nach den Albigenserkriegen neu zur römischen Kirche zurückkehrte und den Bau als Zeichen der Treue ansah. Die Gläubigen finden hier heute einen Ort des Gebets und der Feier, wobei das Innere durch italienische Fresken und Chorarbeiten geprägt ist.
Der Eingang liegt auf der Westseite, wo Besucher die Haupttür finden und das Innere ohne zusätzliche Hilfsmittel begehen können. Die Galerie im oberen Bereich ist über eine Treppe erreichbar und ermöglicht einen Blick auf die Fresken und den Chorbereich.
Das Bauwerk nutzt keinen einzigen Stein im Mauerwerk, sondern besteht vollständig aus regionalem Ziegelstein, was für gotische Sakralbauten dieser Größe selten ist. Einige der Fresken im Inneren wurden erst im 19. Jahrhundert freigelegt, nachdem sie jahrhundertelang unter Kalkschichten verborgen blieben.
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