Bischofsviertel der Stadt Albi, Mittelalterliches Bischofsviertel in Okzitanien, Frankreich.
Die Bischofsstadt Albi ist ein mittelalterliches Ensemble aus rotem Backstein mit der Saint-Cecilia-Kathedrale und dem Bischofspalast, die sich über der Flusslandschaft erheben. Die Gebäude bilden einen zusammenhängenden städtischen Raum mit Gassen und Plätzen, in dem historische und sakrale Architektur das Stadtbild bestimmt.
Der Bau der Kathedrale begann 1282 nach dem Albigenserkreuzzug, als die Kirche ihre Macht in der Region festigen wollte. Die Festungsmerkmale der Kathedrale und der Ausbau des Bischofspalastes über die Jahrhunderte hinweg zeigen, wie dieser Ort zum Zentrum der christlichen Autorität wurde.
Der Bischofssitz beherbergt das Toulouse-Lautrec-Museum mit Werken des berühmten Künstlers, der hier geboren wurde und in seinen Gemälden die Belle-Epoque-Welt darstellte. Der Palast und seine Sammlungen prägen heute das kulturelle Leben der Stadt.
Der Ort ist zu Fuß leicht zu erkunden, da die wichtigsten Gebäude nah beieinander liegen und die mittelalterlichen Straßen überschaubar sind. Es gibt geführte Besichtigungen mit Erklärungen zur Architektur und Innenausstattung, die helfen, die Komplexität des Ortes zu verstehen.
Die Kathedrale wurde vollständig aus lokalen roten Ziegeln gebaut, was ihr eine außergewöhnliche optische Einheit gibt und sie von anderen europäischen Kathedralen unterscheidet. Diese Materialwahl prägt bis heute das Erscheinungsbild und die Identität des gesamten Ortes.
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