Vincennes, Mittelalterliche Burg und Kommune in Val-de-Marne, Frankreich
Vincennes ist eine Gemeinde im Val-de-Marne am östlichen Stadtrand von Paris, mit gepflasterten Straßen, Wohnvierteln und einem großen Wald an der Grenze. Die Bebauung besteht aus mehrgeschossigen Gebäuden aus Stein, kleinen Geschäften und Cafés entlang der Hauptstraßen.
Die königliche Festung entstand im 14. Jahrhundert und diente französischen Herrschern als Residenz außerhalb der Stadt. Später wurde sie zur Militäranlage umfunktioniert und beherbergte Gefangene während der Revolution.
Der Name leitet sich vom lateinischen Begriff für Weinreben ab, obwohl heute keine Weingärten mehr das Stadtbild prägen. Bewohner treffen sich oft in den Markthallen und nutzen die Fußgängerzone für tägliche Einkäufe und Gespräche mit Nachbarn.
Die beiden Metrostationen der Linie 1 und die RER-Haltestelle bieten direkte Verbindungen ins Zentrum von Paris in etwa 20 Minuten. Fußwege führen vom Bahnhof durch Wohnstraßen bis zum Wald am östlichen Rand.
Eine Porzellanmanufaktur stellte zwischen 1740 und 1756 feine Keramik her und entwickelte Techniken, die sich später in der königlichen Produktion fortsetzten. Einige dieser frühen Stücke tragen noch versteckte Signaturen der Handwerker auf der Unterseite.
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