Synagoge Vincennes, Religiöses Zentrum in Vincennes, Frankreich.
Die Vincennes-Synagoge ist ein Steingebäude in der Rue Céline Robert mit einer zentralen Bima und einer Frauengalerie mit Balustrade. Der Eingang wird von einem dreieckigen Giebel gekrönt und zeigt klassische architektonische Merkmale des frühen 20. Jahrhunderts.
Das Gebäude wurde 1907 durch Finanzierung des Bankiers Daniel Iffla erbaut und spielte eine wichtige Rolle im jüdischen Leben der Region. Es überstand die Zeit des Zweiten Weltkriegs und des Vichy-Regimes als aktive religiöse Stätte.
Die Synagoge wird von aschkenasischen und sephardischen Gemeinden genutzt, die jeweils ihre eigenen Räume und Gottesdiensttraditionen haben. Der Platz verbindet verschiedene jüdische Praktiken unter einem Dach und spiegelt die Vielfalt der lokalen Gemeinde wider.
Besucher sollten vor einem Besuch zu Gottesdiensten eine Anmeldung vornehmen, und für Hochzeiten oder religiöse Feiern sollten Gäste mit der Verwaltung Kontakt aufnehmen. Das Gebäude ist leicht zugänglich und liegt an einem ruhigen Platz in der Stadt.
Das Gebäude ist eines von acht Synagogen, die der Philanthropist Daniel Iffla, bekannt als Osiris, finanzierte und zur Bereicherung des jüdischen Lebens in Frankreich beitrugen. Die Synagoge wurde zudem als Patrimoine du XXe siècle anerkannt und ist damit Teil eines wichtigen architektonischen Erbes.
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