Chaumont, Präfektur und Verwaltungszentrum in Haute-Marne, Frankreich.
Chaumont ist eine Stadt auf einem Kalkplateau zwischen den Flüssen Suize und Marne im Osten Frankreichs. Die Basilika Saint Jean-Baptiste aus dem 13. Jahrhundert, mittelalterliche Häuser und ein im 19. Jahrhundert errichtetes Viadukt prägen das Ortsbild.
Die Stadt gewann 1814 Bedeutung, als europäische Mächte hier einen Vertrag gegen Napoleon I. unterzeichneten und Frankreich zwangen, zu seinen Grenzen von 1792 zurückzukehren. Diese Konferenz machte den Ort zu einem Schauplatz der europäischen Diplomatie während der napoleonischen Kriege.
Die Stadt verdankt ihren Namen ihrer Lage, da Calvus Mons einen kahlen Hügel beschreibt, der sich über das umliegende Tal erhebt. Heute bewahrt sie diese Verbindung zur Topografie in ihren steilen Straßen und Treppen, die den Höhenunterschied zwischen den Vierteln sichtbar machen.
Der Bahnhof verbindet die Stadt mit Paris über eine Eisenbahnlinie, die das 600 Meter lange Viadukt aus dem Jahr 1856 überquert. Von dort aus erreicht man das Zentrum zu Fuß über die steilen Straßen, die das Plateau mit den unteren Vierteln verbinden.
Das Grand Pardon-Fest, das 1475 von Papst Sixtus IV. eingeführt wurde, findet statt, wenn das Fest des Heiligen Johannes des Täufers auf einen Sonntag fällt. Diese seltene Übereinstimmung macht die Feier zu einem besonderen Ereignis, das nur gelegentlich über die Jahrzehnte hinweg wiederkehrt.
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