Viaduc de Chaumont, Eisenbahnviadukt in Chaumont, Frankreich
Das Viadukt von Chaumont ist ein massiver Steinbau, der sich über 600 Meter durch das Suize-Tal erstreckt und auf 50 gewölbten Bögen ruht, die etwa 50 Meter hoch aufragen. Die Konstruktion wurde aus lokalem Kalkstein errichtet und verbindet zwei Berghänge mit einer kühnen architektonischen Geste.
Das Viadukt wurde in den 1850er Jahren erbaut und stellte damals eine technische Meisterleistung dar, die das Schienenverkehrssystem in die Gegend brachte. Sein Bau markierte einen Wendepunkt in der Entwicklung der Region und ihrem Anschluss an die wachsenden Eisenbahnnetze Frankreichs.
Das Viadukt ist ein Symbol der französischen Ingenieurskunst des 19. Jahrhunderts und prägt bis heute das Aussehen der Stadt. Besucher erkennen die Struktur sofort, wenn sie durch das Tal spazieren oder von Aussichtspunkten aus auf die Bögen blicken.
Das Viadukt kann von der Straße D619 in Richtung Troyes-Paris aus erreicht und von mehreren Aussichtspunkten in der Umgebung betrachtet werden. Die beste Erfahrung erhalten Besucher, wenn sie den Fußweg unter den Bögen erkunden oder von den umliegenden Hügeln hinaufschauen.
Das Viadukt wurde 2012 mit LED-Beleuchtung ausgestattet, die die Gewölbe und unteren Bereiche bei Nacht zum Leuchten bringt und dem Bauwerk ein neues Aussehen verleiht. Die künstliche Beleuchtung verwandelt den historischen Steinbau in ein nächtliches Wahrzeichen, das den Charakter der Gegend verändert.
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