Armentières, Grenzkommune in Nord, Frankreich
Armentières ist eine französische Gemeinde in der Region Nord, etwa 14 Kilometer nördlich von Lille gelegen. Der Ort befindet sich in einer flachen Landschaft nahe der belgischen Grenze und gehört zur europäischen Metropolregion Lille.
Während des Ersten Weltkriegs setzte die deutsche Armee 1918 in Armentières Senfgas ein, was zur Evakuierung britischer Truppen führte. Die Gemeinde erhielt später das Kriegskreuz als Anerkennung für ihre Leiden während des Konflikts.
Der 1861 errichtete Hauptbahnhof verbindet wichtige nordfranzösische Städte durch Strecken nach Lille, Dünkirchen und Hazebrouck.
Der Wochenmarkt findet jeden Freitag in der Stadt statt und bietet lokale Produkte an. In den umliegenden Gemeinden gibt es zusätzliche Märkte wie dienstags in Bailleul und freitags in Haubourdin.
Der Glockenturm von Armentières wurde 2005 als Teil der UNESCO-Welterbestätte Belfriede von Belgien und Frankreich anerkannt. Dieses mittelalterliche Bauwerk gehört zu einer Gruppe von Glockentürmen, die die bürgerliche Macht und Unabhängigkeit in Nordeuropa symbolisierten.
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