Briançon, Alpine Festungsstadt in Hautes-Alpes, Frankreich
Briançon ist eine befestigte Gemeinde auf 1.326 Metern Höhe in den französischen Alpen, oberhalb des Flusses Durance gelegen. Die engen Straßen steigen steil zwischen Steinmauern an, während die Kirche Notre Dame mit ihren zwei Türmen über dem historischen Zentrum aufragt.
Die Römer gründeten hier Brigantium als Durchgang durch die Alpen, der später zu einem wichtigen Verteidigungspunkt wurde. Im Mittelalter verstärkte Frankreich die militärische Rolle des Ortes durch den Bau mehrerer Festungen.
Die Bewohner nutzen das alte Rathaus für Gemeinschaftsveranstaltungen, während auf den Plätzen der Oberstadt lokale Märkte stattfinden. In den engen Gassen zwischen den Fassaden fallen bemalte Sonnenuhren auf, die seit Jahrhunderten die Zeit anzeigen.
Die Stadt dient als Ausgangspunkt für Wanderungen im Sommer und Skifahren in Serre Chevalier während der Wintermonate. Das Zentrum kann zu Fuß erkundet werden, wobei festes Schuhwerk wegen der steilen Anstiege empfohlen wird.
Drei separate Forts umgeben den Ort und bilden ein zusammenhängendes Verteidigungsnetz aus dem 18. Jahrhundert. Fort des Salettes liegt auf einem Felsvorsprung südlich der Altstadt, während die anderen beiden Anlagen die nördlichen Zufahrten bewachen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.