Fort de la Croix-de-Bretagne, Militärfestung in Briançon, Frankreich.
Das Fort de la Croix-de-Bretagne ist eine Festung auf 2.016 Metern Höhe an einem abfallenden Berghang gelegen. Es verfügt über mehrere quadratische Türme, Kasernen mit zwei Ebenen, Stallungen und eine Backhaus, die durch eine gewundene Straße im Inneren miteinander verbunden sind.
Das Fort wurde zwischen 1876 und 1879 als Teil eines französischen Verteidigungssystems für die Alpen gebaut. Es diente dazu, die französischen Alpentäler vor einem möglichen italienischen Angriff zu schützen.
Das Fort zeigt, wie die französische Militärarchitektur sich an die Alpenlandschaft anpasste und nutzt dabei die Höhenlage für eine bessere Verteidigungsposition. Besucher können sehen, wie die Gebäude in den Hang gebaut wurden und die natürliche Topografie als Teil der Befestigung dient.
Der Ort liegt auf großer Höhe und erfordert gute körperliche Fitness zum Erkunden aller Bereiche wegen der unebenen Wege und Treppen. Besucher sollten auf die Wetterbedingungen in den Bergen vorbereitet sein, da Nebel und Wind schnell aufkommen können.
Das Fort war mit insgesamt 24 Geschützen bewaffnet, darunter schwere 155-Millimeter-Kanonen und Mörser, die strategisch an verschiedenen Positionen auf dem Hügel verteilt waren. Das Hauptgeschütz war auf dem höchsten Punkt positioniert, um maximale Sichtweite über die Täler zu erreichen.
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