Domme, Mittelalterliche Bastide in der Dordogne, Frankreich
Domme ist eine befestigte Gemeinde auf einem Kalksteinplateau, etwa 150 Meter über dem Fluss Dordogne gelegen, mit dicken Mauern und drei großen Toren an den Zugängen. Der Ort besteht aus engen Gassen, alten Steinhäusern und einer Markthalle aus dem 17. Jahrhundert im Zentrum.
König Philipp III. gründete den Ort 1281 als Festung und Militärposten zur Kontrolle der Region. Später wurde es im 14. Jahrhundert Gefängnis für gefangene Templer, bevor es sich in einen Handelsplatz entwickelte.
Die Bewohner haben den Ort über Jahrhunderte als Marktplatz geprägt, wo die Gassen eng und verwunden sind wie ein Labyrinth. Die Anordnung der Häuser und die alte Markthalle zeigen, wie das Leben hier schon immer um Handel und Gemeinschaft kreiste.
Der Ort ist am besten zu Fuß zu erkunden, da die Gassen eng und für Autos ungeeignet sind. Von oben bietet die Terrasse neben der Markthalle einen guten Blick auf den Fluss und die Landschaft.
Unter dem Marktplatz erstrecken sich natürliche Höhlen mit Stalaktiten und Stalagmiten, die heute durch Führungen begehbar sind. Diese unterirdischen Räume geben dem Ort eine verborgene Dimension, die man von oben nicht erkennt.
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