Vélodrome Jacques-Anquetil, Stadion in Vincennes, Frankreich
Das Vélodrome de Vincennes ist eine Sportstätte in Paris mit einer großen ovalen Betonrennstrecke für Radrennen und einem Rasenfeld in der Mitte. Die Anlage verfügt über zwei überdachte Tribünen mit charakteristischem Dach im Eiffel-Stil, das seit mehr als hundert Jahren den Platz prägt und Zuschauer bei schlechtem Wetter schützt.
Die Anlage wurde 1896 erbaut und diente als Austragungsort für die Olympischen Spiele 1900 und 1924, wo sie zahlreiche Sportarten beherbergte. Von 1968 bis 1974 war sie der Zielort der Tour de France und wurde später renoviert, um dieses Stück Radsportgeschichte für kommende Generationen zu bewahren.
Der Vélodrome Jacques Anquetil trägt den Namen eines Radrennfahrers, der als einer der besten seiner Zeit galt und hier mehrfach triumphierte. Die Anlage ist eng mit der Radradsport-Tradition Frankreichs verbunden, da sie jahrzehntelang Schauplatz für wichtige Wettkämpfe war und noch heute Ort für lokale Treffen von Radsportlern und Zuschauern ist.
Das Gelände ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und liegt in der Nähe des Bois de Vincennes Parks. Besucher sollten beachten, dass die Anlage aus verschiedenen Bereichen besteht und es hilfreich ist, vorher zu prüfen, welche Events oder Aktivitäten an dem Tag stattfinden.
Die Rennstrecke ist aus einem einzigen Stück verstärktem Beton gefertigt, ein seltenes Konstruktionsmerkmal das sich deutlich vom modernen Velodromen mit Holzoberflächen unterscheidet. Diese ungewöhnliche Bauweise prägt das Fahrerlebnis und macht die historische Strecke bis heute wertschätzungswürdig für spezialisierte Radrennfahrer.
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