Le Monêtier-les-Bains, französische Gemeinde im Département Hautes-Alpes
Le Monêtier-les-Bains ist ein kleines Dorf in den Hochalpen auf etwa 1500 m Höhe, das für seine heißen Quellen bekannt ist. Das Wasser tritt mit einer Temperatur von etwa 44 Grad Celsius aus der Erde aus und wird in modernen Badeeinrichtungen wie dem 2008 eröffneten Grand Bains genutzt, wo Besucher in Mineralbecken baden und Behandlungen erhalten können.
Der Ort ist seit der römischen Zeit für seine heißen Quellen bekannt, wo Badeanstalten bereits vor fast 2000 Jahren gebaut wurden. Im 9. Jahrhundert entstand ein Priorat, und später war das Dorf Teil einer autonomen Gemeinschaft, die eigene Gesetze festlegte und sogar Münzen prägte.
Der Ort ist bekannt für seine Thermalbäder, die seit der Antike genutzt werden und noch heute das Leben prägen. Die Einheimischen haben eine Tradition bewahrt, die Quellwasser zu trinken, das hier aus der Erde sprudelt und als heilsam gilt.
Das Dorf liegt auf einer guten Höhe zum Erkunden der umliegenden Berge und ist leicht zu Fuß zu durchqueren. In der warmen Jahreszeit gibt es viele Wanderwege, die direkt ins Dorf führen, während die Winter Schnee und Skiaktivitäten bringen.
Das Dorf war einmal Teil der Republik der Escartons, einer einzigartigen autonomen Gemeinschaft, die das Recht hatte, ihre eigenen Gesetze zu erlassen und sogar Münzen zu prägen. Diese seltene Unabhängigkeit in den Alpen dauerte mehrere Jahrhunderte und ist heute noch in der lokalen Identität sichtbar.
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