Cordon des Druides, Megalithische Steinreihe in Landéan, Frankreich
Der Cordon des Druides ist eine Steinreihe aus dem Neolithikum, die sich über etwa 250 Meter durch das Gebiet von Landéan erstreckt und aus etwa 23 großen Quarzblöcken besteht. Die Steine folgen dem natürlichen Gelände und variieren in ihrer Höhe, wobei einige über einen Meter hochragen.
Die Steinalignmententstand während der Jungsteinzeit, lange bevor es Druiden gab, und wurde von Neolithikern mit großem Aufwand errichtet. Sie gehört zu einem größeren Komplex und zeigt, dass diese frühen Menschen fähig waren, solch beeindruckende Strukturen zu schaffen.
Die Steinreihe war ein Ort für gemeinschaftliche Rituale und zeigt, wie die Neolithiker ihre Landschaft gestalteten. Die Steine stehen noch heute so, wie sie vor Jahrtausenden aufgestellt wurden und erzählen von den Fähigkeiten und dem Glauben dieser frühen Bewohner.
Die beste Zeit zum Erkunden ist bei guter Sicht, da die Steine sich über ein großes Gelände verteilen und leicht zu übersehen sind. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen, da der Boden uneben ist und sich der Ort in einem bewaldeten Gebiet befindet.
Die Steine folgen einer Anhöhe, die über 75 Meter ansteigt und dann wieder etwa 170 Meter lang abfällt, was zeigt, dass die Erbauer das Gelände geschickt nutzten. Dieses natürliche Auf und Ab ist ein Hinweis darauf, wie der Ort in die Landschaft integriert war.
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