Église Notre-Dame-de-Bonabry de Fougères, Romanisch-byzantinische Kirche in Fougères, Frankreich.
Église Notre-Dame-de-Bonabry ist eine Kirche in Fougères mit einer Mischung aus verschiedenen architektonischen Stilen und auffälligen Merkmalen wie einer hohen Granitbasis und einem dreifach gewölbten Portal mit geschnitzten Kapitellen. Das Innere folgt einem lateinischen Kreuzgrundriss mit vier Jochen, Seitenschiffen und einer Apsis, die von einem Umgang mit vier kleineren Kapellen umgeben ist.
Die Kirche wurde ab 1891 gebaut, das Hauptschiff war 1893 fertig, gefolgt vom Querschiff 1903 und dem Chor 1925 nach Plänen von Henri Mellet und Charles Coüasnon. Das Bauwerk entstand Stück für Stück über mehrere Jahrzehnte, was der schrittweisen Entwicklung des aufstrebenden Stadtviertels entsprach.
Die Kirche steht im Stadtteil Bonabry in der Nähe des ehemaligen Bahnhofs und spiegelt das Wachstum der lokalen Schuhindustrie wider. Sie war eng mit der Arbeitergemeinschaft dieser Gegend verbunden und prägt das Viertel bis heute.
Die Kirche ist zugänglich durch ein Hauptportal an der Fassade und ermöglicht einen reibungslosen Übergang zwischen den verschiedenen Bereichen durch das Wegenetz im Inneren. Besucher können die Struktur leicht durchqueren und alle Teile des Gebäudes erkunden, ohne auf Hindernisse zu stoßen.
Die geometrischen Buntglasfenster von Karl Mauméjean wurden nach der Zerstörung der ursprünglichen Fenster durch Bombardierung im Juni 1944 eingebaut. Diese modernen Fenster zeigen keine figürlichen Darstellungen, sondern setzen auf abstrakte Formen, die dem Licht eine neue Dimension geben.
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